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EUWAX-Trends am Nachmittag vom Donnerstag, 4. Dezember 2008

Am heutigen Handelstag stehen die Notenbanken uneingeschränkt im Fokus. Die überraschenden Zinssenkungen der schwedischen und der neuseeländischen Notenbank haben die Märkte am Morgen beflügelt. Einige Marktteilnehmer hofften dann, dass die Europäische Notenbank einen deutlicheren Zinsschritt wagt, als die bis dahin eingepreisten 50 Basispunkte. Und tatsächlich gaben die europäischen Notenbanker um 13.45 Uhr eine Zinssenkung um 75 Basispunkte auf 2,5 Prozent bekannt. Nach der Bekanntgabe kam es am Markt zu Gewinnmitnahmen und der DAX ist mittlerweile sogar ins Minus gedreht. Zugleich sorgten einige US-Unternehmen für schlechte Stimmung an der Wall Street. AT&T kündigte einen deutlichen Stellenabbau an, Dupont und Merck äußerten sich skeptisch zum weiteren Geschäftsverlauf. Aktuell notiert der DAX mit einem Abschlag von 0,9 Prozent bei 4.527 Zählern. An der EUWAX wird wieder auf steigende DAX-Notierungen spekuliert.
Aufmerksamkeit ernten wieder die Rohölpreise, die heute fast auf ein Vierjahres-Tief nachgaben. Ein Barrel der US-Sorte Light Sweet Crude Oil kostet derzeit 45,95 US-Dollar. Mit den erneuten Preisrückgängen kommen an der Börse Stuttgart wieder Anleger an den Markt, die auf eine Gegenbewegung spekulieren. Hoffnung auf dieses Szenario machen Analysten, die auf der nächsten Opec-Sitzung am 17. Dezember eine Kürzung der Ölfördermengen erwarten.  << zurück zur Übersicht