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EUWAX-Trends am Nachmittag vom Freitag, 5. Dezember 2008

Zum Wochenausklang verliert der DAX wieder an Wert. Tageshighlight an den Aktien-, Anleihen- und auch Devisenmärkten war der monatliche Arbeitsmarktbericht aus den USA, der um 14.30 Uhr auf der Agenda stand. Die Marktbeobachter waren im Vorfeld von einem Beschäftigungsrückgang um 340.000 Jobs ausgegangen. Tatsächlich ist die Zahl der US-Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im November um über 500.000 Stellen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,7 Prozent, nach 6,5 Prozent im Vormonat. Am Markt waren im Vorfeld zwar bereits schwache Daten erwartet worden, mit solch schlechten Informationen hatten aber wohl wenige gerechnet. Der DAX hat daraufhin seine Verluste ausgeweitet und notiert nun 3,5 Prozent im Minus bei 4.403 Zählern. Die US-Indizes deuten auf eine schwache Börseneröffnung hin. Der S&P Future ist derzeit 1,7 Prozent im Minus, der Nasdaq 1,6 Prozent. In Stuttgart werden nun sowohl Calls, als auch Puts auf den DAX gekauft.
Auch zum Wochenschluss beschäftigen sich die Anleger mit der Ölpreisentwicklung. Erneut wird auf eine Erholung spekuliert. Seit den Höchstständen im Sommer haben sich die Preise mittlerweile gedrittelt. Mit den schwachen US-Daten gaben die Preise heute erneut nach. Ein Barrel der US-Sorte Light Sweet Crude Oil kostet derzeit 42,80 US-Dollar. Dies animiert die Anleger sowohl zum Kauf von Calls, also zur Spekulation im kurzfristigen Anlagebereich, als auch zum Einstieg in Anlagezertifikate. Bei den Zertifikaten sind insbesondere Produkte mit einer Währungsabsicherung beliebt, denn die Ölpreise notiert in US-Dollar.  << zurück zur Übersicht