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10. Dezember 2008 – Trends am Nachmittag

Der DAX startete mit Zugewinnen in den Börsentag. Dabei legte das deutsche
Börsenbarometer zunächst bis auf 4.837 Punkte zu. Im weiteren Verlauf schmolzen die
Gewinne aber wieder zusammen. Später drehte der Index sogar bis auf 4.742 Punkte ins
Minus, ehe es erneut nach oben ging. Am Nachmittag lag der DAX bei 4.800 Zählern mit
0,3 Prozent im Plus. Die Umsätze waren aber vergleichsweise niedrig.
Die Mehrheit der kurzfristig orientierten Anleger an der EUWAX hatte beim Auf und Ab des
heutigen Tages zumeist den richtigen Riecher. Am Nachmittag setzten viele dann auf
steigende Kurse.
In den USA sei in der vergangenen Nacht offenbar eine weitgehende Einigung über das
Rettungspaket für die drei großen Automobilkonzerne General Motors, Ford und Chrysler
erzielt worden. Demnach habe man sich prinzipiell über die Fragen der Überlebensfähigkeit
und künftigen Aufsicht durch einen so genannten „Auto-Zar“ abgestimmt. Letzte Details
müssen aber wohl noch ausgehandelt werden. Seit Tagen verhandelt die republikanische
Regierung mit den vom künftigen Präsidenten Barack Obama geführten Demokraten über
eine Hilfe von rund 15 Milliarden US-Dollar für die US-Automobilindustrie.
Entsprechende Call-Optionsscheine auf General Motors hatten sich nach der Meldung am
heutigen Morgen bereits indikativ deutlich im Wert steigern können. Dies führte schnell zu
einigen Gewinnmitnahmen. Die GM-Aktie startete dann heute Nachmittag (MEZ) mit einem
Zugewinn von mehr als fünf Prozent auf 4,95 US-Dollar in den Handel an der Wall Street.
Außerdem waren zahlreiche Call-Optionsscheine auf Daimler gesucht. Die Aktie notierte am
Nachmittag bei 25,93 Euro mit einem Prozent im Plus.
Massive Käufe waren auch bei Knock-out-Calls auf den NASDAQ-100-Index zu beobachten.
Dieser notierte am Nachmittag (MEZ) in New York bei 1.225 Punkten mit 1,05 Prozent im
grünen Bereich.  << zurück zur Übersicht