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Banken- und Autowerte drücken deutsche Aktienindizes ins Minus


Frankfurt/Main (dpa) - Herbe Verluste bei Bank- und Autoaktien haben die deutschen Aktienindizes am Freitag deutlich in die Verlustzone geschickt. Der Leitindex DAX fiel um 3,91 Prozent auf 4581 Punkte. Der MDAX mittelgroßer Werte büßte 2,15 Prozent auf 5189 Zähler ein. Der TecDAX gab um 3,04 Prozent auf 448 Punkte nach.

Deutsche Autoaktien stürzten ins Minus, nachdem der Rettungsplan für die US-Autoindustrie gescheitert ist. Daimler gaben um 7,27 Prozent auf 23,285 Euro nach, BMW sackten um 4,66 Prozent auf 21,395 Euro ab, Porsche büßten 5,38 Prozent auf 47,44 Euro ein. "Dass das Rettungspaket für die US-Autobauer erst einmal geplatzt ist, hat die Anleger in einer Art Schockstarre versetzt und belastet heute den Markt", sagte Florian Weber, Handelsvorstand der Schnigge Wertpapierhandelsbank. "Vor allem die Tatsache, dass GM und Chrysler nur noch einen sehr kurzen Atem haben, macht die Anleger nervös."

Aussagen des Chefs der US-Bank JP Morgan, Jamie Dimon, er sehe im laufenden vierten Quartal keine Entspannung, belasteten Bankenwerte. "Das ist klar negativ und drückt erneut auf die Stimmung für Bankaktien", sagten Händler. Zudem plant die Bank of America nach der Integration von Merrill Lynch einen Abbau von 30 000 bis 35 000 Arbeitsplätzen in den kommenden drei Jahren. Deutsche-Bank-Aktien gaben um 5,02 Prozent auf 26,475 Euro nach und Commerzbank-Titel fielen um 5,10 Prozent auf 6,785 Euro.
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