logo
Home
Mein Depot
 Name, WKN, ISIN
LSR
EUWAX-Trends am Vormittag vom Mittwoch, 17. Dezember 2008


Entgegen den positiven Vorgaben aus den USA verliert der DAX zur Wochenmitte knapp ein
Prozent oder 43 Punkte auf 4.684 Zähler. Die mit großer Spannung erwartete Zinssenkung in
den USA lag deutlich über den Erwartungen und überraschte die Marktteilnehmer. Die USNotenbank
hat einen ungewöhnlichen Weg beschritten und den Zinssatz auf eine Zielspanne
von 0 bis 0,25 Prozent gesenkt, was das niedrigste Niveau seit Einführung der Fed-Zinsrate 1971
ist. Derzeit überwiegen die Optimisten im Derivatehandel in Stuttgart. Calls auf das
Aktienbarometer DAX sind mehrheitlich gefragt.
Im Rahmen der US-Notenbankentscheidung blickten die Anleger bereits seit Wochenbeginn
gespannt auf die Entwicklung des Devisenpaars Euro / US-Dollar. Im Vorfeld waren immer
wieder Anleger in Calls eingestiegen und hatten auf einen Kursanstieg des Euros spekuliert. Bis
auf 1,4191 US-Dollar konnte der Euro im Tageshoch heute ansteigen. Grund genug für einige
Anleger bereits Kasse zu machen und Kursgewinne in Euro/US-Dollar Calls zu realisieren.
Bezüglich Neuengagements präsentieren die Anleger in Stuttgart ein gemischtes Bild: Calls und
Puts auf die Euro-Entwicklung sind gleichermaßen gesucht.
Im Rahmen der Opec-Sitzung in Algerien könnte heute eine Kürzung der Ölförderquoten
beschlossen werden. Am Markt kursieren derzeit die Erwartungen, dass die Förderquoten um 2
Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen werden. Die US-Sorte legt aktuell um 1,17 Prozent
auf 44,11 US-Dollar zu, die Nordsee-Sorte Brent Crude Oil ist ebenfalls fester. An der EUWAX
wird mit Calls auf weiter steigende Rohölpreise spekuliert.  << zurück zur Übersicht