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Europas Börsen setzen Talfahrt fort
Wien (APA/ag.) - Nach den kräftigen Abschlägen am vergangenen Freitag haben die europäischen Leitbörsen auch am Montag deutlich im negativen Bereich eröffnet. Die Wiener Börse brach zum Audtakt weiter ein, der ATX verlor 8,5 Prozent. In Frankfurt gab der DAX in den ersten Handelsminuten um 4,1 Prozent nach. Der Euro-Stoxx-50 notierte mit einem Verlust von 5,2 Prozent.

In London verlor der FT-SE-100 4,7 Prozent und in Paris sank der CAC-40 5,3 Prozent. Marktbeobachter verwiesen auf die sehr schwachen Vorgaben aus Übersee. In Tokio ist der Leitindex Nikkei-225 um 6,36 Prozent und somit auf den tiefsten Stand seit 1982 gefallen. In Hongkong brach der Hang Seng Index zum Wochenbeginn sogar um 12,17 Prozent ein.

Die Wiener Börse gab am Montag kurz nach Handelsstart wie vorbörslich erwartet massiv nach. Der Fließhandelsindex ATX fiel bis 9.35 Uhr um 157,69 Punkte oder 8,49 Prozent auf das neue Mehrjahrestief von 1.699,14 Zählern (1.856,83). Bisher wurden 1.044.784 (Vortag: 1.106.947) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Besonders kräftig unter die Räder kamen in Wien die Bankenwerte. Raiffeisen International fielen um 17,27 Prozent auf 21,51 Euro. Erste Group verloren 9,55 Prozent auf 16,10 Euro. OMV fielen um 11,41 Prozent auf 19,49 Euro. Wienerberger büßten 11,31 Prozent auf 10,82 Euro ein. AUA fielen im Zuge der Turbulenzen um die Privatisierung der Airline um 8,79 Prozent auf 2,80 Euro.

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