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Deutsche Aktien tendieren uneinheitlich - VW und DAX im Minus


Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Aktienindizes haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Leitindex DAX verlor gegen Mittag 1,58 Prozent auf 4621 Punkte. Der MDAX mittelgroßer Werte fiel um 0,50 Prozent auf 5269 Zähler zurück. Der TecDAX legte derweil um 0,86 Prozent auf 475 Punkte zu. Auf Unternehmensseite sorgten unter anderem die Indexveränderungen für Bewegung.

Die Titel von DAX-Neumitglied Salzgitter gehörten mit plus 1,81 Prozent auf 48,36 Euro zu den Lieblingen der Anleger. Papiere von Beiersdorf, die ebenfalls in den Leitindex aufgestiegen sind, legten um 0,43 Prozent auf 40,00 Euro zu. In den MDAX abgestiegen sind Continental und Hypo Real Estate. HRE war im Zuge der Finanzkrise dem Zusammenbruch nahe. Der Börsenwert brach dramatisch ein. Bei Conti steigt Konkurrent Schaeffler als Großaktionär ein.

Beim Chiphersteller Infineon Technologies machte sich die Erleichterung über die Rettung der Speicherchip-Tochter Qimonda mit einem Kurssprung der Aktie von 11,36 Prozent auf 0,735 Euro positiv bemerkbar. Nach tagelangem, öffentlichen Schlagabtausch haben sich das Land Sachsen und der Mutterkonzern am Sonntag geeinigt. Continental-Papiere waren vor allem wegen der bereits am Freitag genehmigten Übernahme ein Hingucker und legten um 6,51 Prozent auf 39,58 Euro zu.

Volkswagen-Titel (VW) waren indes mit einem Abschlag von 9,07 Prozent auf 260,01 Euro das Schlusslicht im DAX. Verschiedene Medienberichte hätten insgesamt die Sorge hinterlassen, dass Porsche den Anteil doch nicht so schnell aufstocken könnte wie erhofft, erklärte ein Händler. Außerdem belastete die Gewinnwarnung von Toyota. Der weltgrößte Autohersteller erwartet erstmals einen operativen Verlust im gesamten Geschäftsjahr.
dpa rum/gl yymm n1 bb
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