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Leichte Gewinne - Dünner Handel - Keine Daten
Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Freitag den Handel mit leichten Gewinnen beendet.

Ner York (dpa) - Das Handelsvolumen war Börsianern zufolge nach der feiertagsbedingten Pause wie bereits in den vergangenen Tagen äußerst dünn. Kursbewegungen seien dann häufig zufallsbedingt und hätten wenig mit der Marktstimmung zu tun. Zudem standen keine wichtigen Unternehmens- und Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an.

Für den Leitindex Dow Jones (DJIA) ging es um 0,56 Prozent auf 8515,55 Zähler nach oben. Im Wochenvergleich verlor der Index allerdings knapp 64 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,85 Prozent auf 872,80 Punkte. An der Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,35 Prozent auf 1530,24 Punkte. Der NASDAQ 100 gewann 0,10 Prozent auf 1185,44 Zähler.

General Motors (GM) eroberten mit einem satten Aufschlag von 12,62 Prozent auf 3,66 US-Dollar die Spitze des Dow Jones. Der zu 49 Prozent dem Autobauer GM gehörende Autofinanzierer GMAC bekommt durch die Umwandlung in eine normale Bank Zugriff auf das Rettungspaket der US-Regierung. Der Autobauer muss dafür aber seinen Anteil auf weniger als zehn Prozent reduzieren.

Titel des Einzelhandelskonzerns Wal-Mart verloren 0,16 Prozent auf 53,35 Dollar. Der zu Mastercard Advisors gehörenden SpendingPlus zufolge sind die Umsätze der Einzelhändler in den USA im Weihnachtsgeschäft um 5,5 bis 8 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr gesunken. Ohne Auto- und Benzinverkäufe habe sich der Umsatz immer noch um 2 bis 4 Prozent verringert.

Der Internethändler Amazon.com hingegen sprach vom "besten Weihnachtsgeschäft aller Zeiten". Die Börse reagierte auf die Aussagen mit einem Plus von 0,66 Prozent auf 51,78 Dollar. Amazon zufolge wurden zum Hochpunkt der Weihnachtssaison 2008 am 15. Dezember weltweit mehr als 6,3 Millionen Produkte geordert. Analysten zufolge hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr am Hochpunkt 17 Prozent weniger Artikelverkäufe verzeichnet.

Ölwerte profitierten vom wieder steigenden Preis für das Schwarze Gold. ExxonMobil kletterten um 1,86 Prozent auf 77,19. Chevron legten um 1,05 Prozent auf 70,35 Dollar zu. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar war zuletzt auf über 37 Dollar geklettert. Am Mittwoch hatte der Ölpreis noch den neunten Tag in Folge nachgegeben.

Der Euro sank auf 1,3925 Dollar nach 1,3981 Dollar am Mittwoch. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 10/32 Punkte auf 114 7/32 Zähler und rentierten mit 2,608 Prozent. dpa he yymm z2 fi
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