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2008 schlechtestes Jahr für Londoner Börsen-Index

London (APA/dpa) - Die weltweite Wirtschaftskrise hat 2008 zum schlechtesten Jahr auf dem Londoner Börsenparkett seit Bestehen des Leitindex FTSE 100 gemacht. Der Index gab wegen der Kredit- und Bankenkrise sowie wegen des Einbruchs am Immobilienmarkt binnen Jahresfrist um 31 Prozent nach.

Das ist der größte Rückgang seit 24 Jahren, als der Financial Times Stock Exchange Index der 100 wichtigsten Unternehmen an den Start gegangen war. Wie beim Börsenindex ging es auch mit der britischen Währung bergab. Während man vor einem Jahr für ein Pfund noch 1,36 Euro bekam, waren es am letzten Handelstag nur noch 1,04 Euro.

Zu Beginn des Jahres hatten Analysten noch vorausgesagt, dass der FTSE 100 im Jahr 2008 seinen bisherigen Rekord brechen und die Marke von 7000 Punkten erreichen könnte. Mit 6456,9 Punkten war der Index im Januar an den Start gegangen, im Oktober war er auf 3714 Punkte abgesackt. Am Mittwoch schloss er bei 4434 Punkte.

Zu den größten Verlierern zählten die Großbanken Halifax Bank of Scotland (HBOS) und Royal Bank of Scotland (RBS), die sich beide mit Finanzspritzen in Milliardenhöhe aus dem Rettungspaket der Regierung bedienen mussten. Die HBOS-Papiere hatten über 90 Prozent verloren, die von RBS 87 Prozent.
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