logo
Home
Mein Depot
 Name, WKN, ISIN
LSR
US-Börsen mit schlechtestem Jahr seit 1931


New York (APA/dpa) - Die US-Börsen haben 2008 das schlimmste Jahr seit der Weltwirtschaftskrise 1931 erlebt. Der weltweit bekannteste Leitindex Dow Jones erlitt einen Verlust von fast 34 Prozent. Der Anstieg von 1,25 Prozent auf 8776,39 Punkte am letzten Tag des Jahres fiel da nicht mehr ins Gewicht. "Das Beste an diesem Horrorjahr ist, dass es vorbei ist", sagte ein Händler am Mittwoch an der New Yorker Wall Street.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise sorgte für Verluste auf breiter Front. Nur zwei der 30 Dow-Aktien konnten nach dem Schreckensjahr 2008 eine positive Entwicklung vorweisen: Wal-Mart und McDonald's. Das Papier des weltgrößten Einzelhändlers stieg im Vergleich zum Schlusskurs 2007 um 16,6 Prozent, die Aktie der Fast-Food-Kette rückte um 4,52 Prozent vor.

Am härtesten traf es im Dow den Autohersteller General Motors. Die Aktie der im Dezember nur knapp vor einer Insolvenz geretteten Opel-Mutter brach binnen eines Jahres um gut 87 Prozent auf gerade noch 3,20 Dollar ein. Auch zu Silvester war der Autobauer der größte Verlierer im Dow Jones mit einem Minus von 16 Prozent. Das Papier des Finanzriesen Citigroup verlor im vergangenen Jahr rund 77 Prozent an Wert.

Der marktbreite SP-500-Index verlor 2008 unter dem Strich mehr als 38 Prozent - ebenfalls ein Negativrekord seit der Großen Depression der 30er Jahre. Der Index der 1971 gegründeten Technologiebörse NASDAQ erlitt mit fast 41 Prozent den größten Verlust seiner Geschichte.

Am letzten Börsentag 2008 gab es in New York allerdings einen versöhnlichen Jahresausklang. Die Kurse stiegen zu Silvester über praktisch alle Branchen hinweg deutlich. Das Handelsvolumen war dabei wie in den Vortagen gering. Der SP-500-Index gewann um 1,42 Prozent auf 903,25 Punkte. Der NASDAQ-Index stieg um 1,70 Prozent auf 1577,03 Zähler. Zum Neujahrstag bleiben die US-Börsen so wie viele andere Märkte in aller Welt geschlossen.

 << zurück zur Übersicht