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Deutsche Börse mit Umsatzeinbruch auf elektronischem Handelssystem


Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Börse hat im Dezember einen Umsatzeinbruch auf dem elektronischen Handelssystem Xetra verzeichnet. Auch an der Terminbörse Eurex sank die Zahl der gehandelten Kontrakte erneut.

Im vergangenen Monat wurden auf Xetra laut Orderbuchstatistik 94,3 Milliarden Euro umgesetzt - ein Minus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2007: 142,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Parketthandel der Frankfurter Wertpapierbörse stieg der Umsatz dagegen um 8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro (Dezember 2007: 8,8 Mrd Euro). Der Umsatz auf beiden Handelsplattformen ging damit im Vergleich zum Vorjahr von 151,1 auf 103,7 Milliarden Euro zurück. Auf das Gesamtjahr gesehen sank der Umsatz auf Xetra um zehn Prozent auf 2,1 Billionen Euro (Vorjahr 2,4 Bio Euro).

Im Präsenzhandel der Börse Frankfurt ging der Umsatz um 30 Prozent auf 112,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 162,1 Mrd Euro) zurück. Das Handelsvolumen an der Terminbörse Eurex sank im Dezember von 118 Millionen vor einem Jahr auf 117 Millionen Kontrakte. Insgesamt verbuchte die Eurex 2008 ein Plus von 14 Prozent auf 2,17 Milliarden Kontrakte. 2007 waren es noch 1,9 Milliarden.
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