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Verbot von Börsenwetten auf fallende Kurse in Großbritannien endet


London (dpa) - In Großbritannien sind ab Mitte Januar wieder Börsenwetten auf fallende Kurse erlaubt. Die britische Finanzaufsicht FSA, die im September zum Höhepunkt der Bankenkrise sogenannten Leerverkäufen von Finanztiteln einen Riegel vorgeschoben hatte, lässt das Verbot zum 16. Januar auslaufen. Allerdings müssen Leergeschäfte größeren Umfangs bis Ende Juni noch offengelegt werden, wie die Regulierungsbehörde am Montagabend nach Börsenschluss in London mitteilte. Sowie es angebracht sei, könne das Verbot zudem wieder in Kraft treten. Bis zuletzt hatten Politiker eine Verlängerung des Verbots gefordert.

Bei Leerverkäufen verkaufen Investoren Aktien, die sie gar nicht besitzen, sondern sich von Dritten gegen Gebühr ausleihen. Sie hoffen auf fallende Kurse, um die Titel billiger zurückerwerben und dem Ausleiher wiedergeben zu können. Die Differenz zwischen den Preisen streichen sie dann als Gewinn ein. Mit dem Verbot von Leergeschäften Mitte September wollte die FSA die Abwärtsspirale bei den Bankenaktien aufhalten. Damals hatten beispielsweise die beiden Großbanken Halifax Bank of Scotland (HBOS) und Royal Bank of Scotland (RBS) innerhalb weniger Tage ein Viertel ihres Wertes verloren. dpa pf xx n1 b  << zurück zur Übersicht