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US-Börsen mit Gewinnen - Technologieaktien geben Rückenwind


New York (dpa) - Angetrieben von Technologie- und Energieaktien haben die US-Börsen am Dienstag Gewinne verbucht. Die Ölpreise legten auch angesichts des Gaza-Konflikts deutlich zu. Der Euro fiel weiter gegenüber dem Dollar.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,69 Prozent auf 9015,10 Punkte. Der S&P-500-Index legte um 0,78 Prozent auf 934,70 Zähler zu. Der NASDAQ-Index kletterte am stärksten und gewann 1,50 Prozent auf 1652,38 Punkte.

Die US-Notenbank signalisierte angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche dauerhaft niedrige Leitzinsen. Viele Experten rechnen für das gesamte Jahr 2009 mit einer Nullzinspolitik.

Neue Konjunkturdaten zeichneten ein gemischtes Bild. Die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor hellte sich überraschend auf. Dagegen sank der Auftragseingang der Industrie unerwartet stark.

Die Ölpreise sprangen erstmals seit Mitte Dezember wieder über die Marke von 50 Dollar je Barrel (159 Liter). Händler nannten als Grund auch den Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Zum Schluss des Parketthandels in New York gaben die Notierungen etwas nach.

Eine Reihe von Öl- und Energietiteln profitierte von den höheren Ölpreisen. So gab es Gewinne für den zweitgrößten US-Ölkonzern Chevron (plus 0,9 Prozent) und für ConocoPhillips (plus 0,4 Prozent).

Besonders stark zeigten sich viele Computer- und Chipwerte. Hohe Aufschläge verbuchten etwa der weltgrößten PC-Hersteller Hewlett-Packard (plus 8,2 Prozent) und Rivale Dell (plus 4,5 Prozent) sowie Chip-Weltmarktführer Intel (plus 3,1 Prozent).

Der iPhone-Anbieter Apple (minus 1,7 Prozent) führt eine neue differenzierte Preisstruktur in seinem Online-Musikladen iTunes ein. Der Kopierschutz wird weitgehend aufgegeben.

Der US-Chemieriese Dow Chemical (plus 6,6 Prozent) kündigte nach dem Platzen seiner Partnerschaft mit Kuwait rechtliche Schritte an. Erwartet wird eine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe.

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (plus 6,2 Prozent) bekommt Mitte Januar von der US-Regierung die zweite Milliardentranche seines Notkredits. Das Finanzministerium stimmte der Auszahlung weiterer 5,4 Milliarden Dollar zu.

Die Rentenmärkte zeigten sich kaum verändert. Richtungsweisende zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten mit 2,479 Prozent. Der Euro fiel weiter auf 1,3502 Dollar nach 1,3574 Dollar am Vortag. dpa sf/fd xx z2 cro
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