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Deutsche Aktien drehen ins Minus


Frankfurt/Main (dpa) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben am Montag nach einem freundlichen Start in die Woche im Handelsverlauf mehrheitlich ins Minus gedreht. Hierfür seien vor allem die Verluste bei den Bankaktien verantwortlich, sagte Marktstratege Mirko Pillep von der Helaba. Auch die von BASF angekündigte Kurzarbeit belaste die Stimmung.

Der DAX verlor 0,42 Prozent auf 4348 Zähler und nahm damit seine am vergangenen Freitag nur kurz unterbrochene mehrtägige Talfahrt wieder auf. Der MDAX mittelgroßer Werte fiel um 0,81 Prozent auf 5038 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDAX hielt sich mit 0,03 Prozent auf 471 Punkten im Plus.

Bankentitel kamen mehrheitlich unter Druck. Händlern zufolge dämpften Berichte über eine anrollende Abschreibungswelle sowie der Rekordverlust bei der Royal Bank of Scotland die Stimmung für den Sektor. Deutsche Bank verloren 11,21 Prozent auf 17,775 Euro. Postbank gaben als DAX-Schlusslicht um 12,49 Prozent auf 7,57 Euro nach.

Negative Unternehmensnachrichten bestraften BASF-Aktionäre mit Abschlägen, der Kurs fiel um 4,46 Prozent auf 22,70 Euro. Der Chemiekonzern ist in den Strudel des weltweiten Konjunkturabschwungs geraten und setzt wegen des Geschäftseinbruchs im Dezember und Januar Kurzarbeit an. "Ich vermute, dass damit eine Gewinnwarnung vorbereitet wird", kommentierte ein Händler die Aussagen. Die Aktien der Deutschen Post gewannen gegen den Trend nach guten Zahlen 0,32 Prozent auf 9,450 Euro.

Im MDAX trieben positiv aufgenommene Zahlen die Papiere von Wincor Nixdorf mit plus 5,86 Prozent auf 35,58 Euro an die Spitze. Im TecDAX legten die Aktien von Manz Automation und Roth & Rau deutlich zu. Die beiden Solarzulieferer planen eine Kooperation.

Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,93 (Freitag: 2,85) Prozent. Der Rentenindex REX fiel um 0,08 Prozent auf 122,188 Punkte. Der Bund Future verlor 0,60 Prozent auf 125,11 Zähler. Der Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3182 (Freitag: 1,3270) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7586 (0,7536) Euro.
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