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US-Börsen kräftig im Aufwind nach Absturz zum Obama-Antritt


New York (dpa) - Nach ihrem Absturz zum Antritt von US-Präsident Barack Obama haben Amerikas Börsen am Mittwoch wieder deutlich Boden gut gemacht. Das IT-Schwergewicht IBM zog mit starken Zahlen trotz der Wirtschaftskrise besonders Technologietitel nach oben. Aber auch die schwer angeschlagenen Finanzwerte verbuchten zumeist Gewinne.

Der Dow-Jones-Index kletterte um 3,51 Prozent auf 8228,10 Punkte. Der S&P-500-Index stieg um 4,35 Prozent auf 840,24 Zähler. Der NASDAQ-Index gewann am stärksten mit plus 4,60 Prozent auf 1507,07 Punkte. Die Börsen erlebten einen der besten Tage seit Wochen. Am Dienstag hatten sie noch den heftigsten Absturz seit Anfang Dezember erlitten.

Für Rückenwind sorgte der von Obama nominierte Finanzminister Timothy Geithner, der einen energischen Kurs im Kampf gegen die Krise ankündigte. Allerdings brauche ein konkretes Paket noch etwas Zeit.

Die Stimmung unter den US-Häuserbauern fiel im Januar auf ein neues Rekordtief. Volkswirte hatten eine Stabilisierung erwartet.

IBM (plus 12 Prozent) trieb den Dow Jones mit Rekordergebnissen nach oben. Auch für das laufende Jahr kündigte der Computerriese ein neues Spitzenergebnis an und übertraf damit die Erwartungen.

Nach Verlusten von rund 60 Prozent in den vergangenen Tagen erlebten die zwei Finanzkonzerne Citigroup (plus 31 Prozent) und Bank of America (plus 31 Prozent) eine Verschnaufpause. Die Bank of America profitierte von großen Aktienkäufen ihres Konzernchefs.

Der verlustreiche US-Autobauer General Motors (plus 0,9 Prozent) hat den Titel des weltgrößten Herstellers an den japanischen Rivalen Toyota verloren. Der weltweite GM-Absatz brach 2008 um elf Prozent auf 8,35 Millionen Fahrzeuge ein.

Der Mischkonzern United Technologies (minus 0,2 Prozent) kam in der Wirtschaftskrise nach neuesten Zahlen bisher glimpflich davon, musste aber zuletzt einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Die Mutterkonzerne der US-Fluggesellschaften American Airlines (minus 24 Prozent) und United Airlines (minus 6,1 Prozent) sind Ende 2008 noch tiefer in die roten Zahlen geflogen.

Die US-Bilanzsaison erlebt in dieser Woche einen ersten Höhepunkt. Für diesen Donnerstagabend stehen unter anderem Microsoft (plus 4,9 Prozent), Google (plus 7,2 Prozent), der Chiphersteller AMD (plus 13 Prozent) und Starbucks (plus 1,8 Prozent) auf dem Programm.

Die Rentenmärkte standen massiv unter Druck. Richtungsweisende zehnjährige US-Staatsanleihen verbilligten sich um fast 1,5 Punkte. Die Rendite stieg auf 2,536 Prozent. Der Euro stoppte seine Talfahrt und stieg auf 1,3017 Dollar nach 1,2882 Dollar am Vortag. dpa ck/fd xx z2 bi
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