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Deutsche Aktien weiten Verluste aus


Frankfurt/Main (dpa) - Nach Kursverlusten in New York und Tokio hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag seine Anfangsverluste deutlich ausgeweitet. Um die Mittagszeit notierte der Leitindex DAX 2,13 Prozent tiefer bei 4130 Zählern. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 2,92 Prozent auf 4737 Punkte ein. Der TecDAX verlor 3,19 Prozent auf 443 Zähler. "Die Vorgaben waren nicht sehr ermutigend und das charttechnische Bild für den DAX bleibt weiter angeschlagen", sagte Christian Schmidt, Marktstratege und technischer Analyst bei der Helaba. "Die derzeit vorzufindenden Chance- und Risikoprofile rechtfertigen keine Kaufengagements."

Spekulationen um eine Schieflage eines "kleineren Versicherers in Deutschland" belasteten laut Händlern Allianz-Aktien, die mit minus 7,46 Prozent auf 58,14 Euro ans DAX-Ende fielen. Robert Halver, Kapitalmarktexperte bei der Baader Bank, machte dagegen eher Sorgen um die Branche an sich für die Kursverluste verantwortlich. Die Nachricht über einen Zukauf drückte Anteilsscheine der Hannover Rück um 5,35 Prozent auf 19,65 Euro ins Minus. Infineon-Aktien verloren nach dem Insolvenzantrag der US-Tochter Qimonda und schwachen Zahlen des südkoreanischen Elektronikherstellers Samsung Electronics 6,99 Prozent auf 0,665 Euro.

Meldungen über bevorstehende Kurzarbeit belasteten Beiersdorf- Titel um 7,14 Prozent auf 37,18 Euro. Bei ThyssenKrupp wird nach der Stahlsparte ab Februar auch in der Edelstahlsparte Kurzarbeit eingeführt. Für Papiere von ThyssenKrupp ging es um 3,87 Prozent auf 15,67 Euro nach unten. Im MDAX verloren Titel von LANXESS 7,64 Prozent auf 11,00 Euro.
dpa gl yymm n1 tst
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