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Zum Jahresauftakt an EUWAX mehr Hebel- und weniger Anlageprodukte nachgefragt



Zum Jahresauftakt 2009 bietet das Handelssegment EUWAX ein differenziertes
Bild. Während die Hebelprodukte vom Investor im Januar wieder stärker nachgefragt
wurden, stießen die Anlageprodukte sowohl nach Anzahl ausgeführter
Kundenorders als auch nach Handelsvolumen auf geringeres Interesse. In der
Summe sind die Handelsaktivitäten im Derivatebereich gegenüber dem Dezember
2008 zurückgegangen: Wurde im Vormonat noch ein Handelsvolumen von
über drei Milliarden Euro erzielt, so lag es im Januar bei nunmehr 2,5 Milliarden
Euro und damit bei einem Minus von rund 16 Prozent. Zugleich nahm die
Anzahl ausgeführter Kundenorders um 15 Prozent oder 53.000 Orders auf
292.000 ausgeführte Kundenaufträge ab.
Optionsscheine, Knock-out- und Exotische Produkte haben zusammen gegenüber
dem Dezember einen Umsatzanstieg von über 18 Prozent auf 1,4 Milliarden
Euro verzeichnet. Die Anzahl ausgeführter Kundenorders bewegte sich
dabei auf dem Niveau des Vormonats. Denn während die Orderzahl bei den
Knock-out-Produkten um fast 19.000 Orders, oder 13 Prozent, anstieg, betrug
das Minus bei den klassischen Optionsscheinen rund 19.000 Kundenaufträge.
Bezogen auf das Handelsvolumen haben sowohl Knock-out-Produkte als auch
Optionsscheine zugelegt. Bei den Knock-out-Produkten wurde ein Plus von 24
Prozent auf über eine Milliarde Euro verzeichnet. Der Anstieg des Handelsvolumens
bei den Optionsscheinen lag mit 419 Millionen Euro bei sieben Prozent.
Die Exotischen Produkte steuerten mit 1.700 ausgeführten Kundenaufträgen
ein Handelsvolumen von 16 Millionen Euro bei.
Die Gruppe der Anlageprodukte lag gegenüber dem Vormonat im Minus. So
ging das Handelsvolumen bei den Produkten für den mittel- bis langfristigen
Anlagehorizont um 40 Prozent oder 729 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro
zurück. Anhand der Anzahl ausgeführter Kundenorders ist das Minus mit 48
Prozent auf knapp 57.000 Orders noch deutlicher ausgefallen. Allerdings hat
sich bei den Anlagezertifikaten das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern
in den vergangenen Wochen wieder deutlich positiv entwickelt. Waren im
Oktober, November und Dezember noch mehrheitlich Verkäufe zu verzeichnen,
präsentierte sich im Januar ein ausgeglichenes Verhältnis.
Cornelia Frey
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