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DAX schwach - Anlegern ist Kauflaune vergangen


Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Aktienindizes sind am Mittwoch nach freundlichem Start kontinuierlich abgebröckelt und bis zum Nachmittag klar ins Minus gerutscht. Den Anlegern sei offenbar die Lust auf Aktienkäufe vergangen, sagte ein Händler. Der Leitindex DAX stand am Nachmittag 1,46 Prozent tiefer bei 4692,05 Punkten. Der MDAX mittelgroßer Werte verlor 0,90 Prozent auf 5448,71 Zähler. Der technologielastige TecDAX sank um 1,61 Prozent auf 513,17 Zähler.

Titel des angeschlagenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) brachen nach einem positiven Start zuletzt am DAX-Ende um 9,44 Prozent auf 3,55 Euro ein. Der Zwischenbericht beinhaltet einem Händler zufolge "keine positive Nachricht". So sei der Verlust höher als erwartet und der Ausblick sehr vorsichtig. Titel der Commerzbank gaben im Sog der negativen Meldungen 3,54 Prozent auf 7,080 Euro ab, und Allianz-Aktien verloren 5,33 Prozent auf 56,74 Euro.

E.ON gaben 1,12 Prozent auf 29,23 Euro ab. Der Energieversorger legte in den ersten neun Monaten des Jahres operativ zu und bestätigte die Prognosen für das laufende Jahr. Börsianer bezeichneten die im Rahmen der Erwartungen liegenden Zahlen als "unspektakulär". Die am Vortag veröffentlichten Zahlen von RWE hätten "im Vergleich einen Tick besser" ausgesehen.

Siemens zählten dagegen zu den wenigen Gewinnern im DAX und stiegen um 1,70 Prozent auf 41,85 Euro. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" will Konzernchef Peter Löscher am Donnerstag bei der Jahres-Pressekonferenz seine Prognose vom Sommer wiederholen. Händler bewerten diese Nachricht positiv.

Im TecDAX brachen die Aktien von Solon belastet von schwach eingeschätzten Quartalszahlen und einer gekappten Prognose um 16,80 Prozent auf 20,10 Euro ein.

Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,49 (Vortag: 3,52) Prozent. Der Rentenindex REX sank um 0,18 Prozent auf 119,60 Punkte. Der Bund Future legte um 0,37 Prozent auf 118,30 Zähler zu. Der Eurokurs fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2530 (Dienstag: 1,2747) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,7981 (0,7845) Euro.
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