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Deutsche Börse verdient 2010 anderthalb mal so viel wie NYSE


Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Börse hat im abgelaufenen Jahr gut anderthalbmal so viel verdient wie ihr Fusionspartner NYSE Euronext. Unter dem Strich stand bei der Deutschen Börse ein Überschuss von 861 Millionen Dollar (rund 638 Mio Euro), wie aus einer Veröffentlichung beider Unternehmen zum geplanten Zusammenschluss vom Dienstag hervorgeht. Die NYSE Euronext kam auf 548 Millionen Dollar.

Beim Spartenumsatz erreichte die Deutsche Börse 2,9 Milliarden Dollar, während die NYSE auf 2,5 Milliarden Dollar kam. Der operative Gewinn bei den Deutschen war mit 1,35 Milliarden Dollar ebenfalls gut anderthalb mal so hoch wie bei den US-Amerikanern.

Aus der Zahlenvorlage der Deutschen Börse vom Dienstagabend geht zudem hervor, dass der Frankfurter Börsenbetreiber im Schlußquartal 2010 unter hohen Abschreibungen im Zusammenhang mit der 2007 übernommenen US-Optionsbörse ISE gelitten hat. Operativ rutschte der Konzern in die Verlustzone. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 219,3 Millionen Euro nach einem Verlust von 166,3 Millionen Euro im vierten Quartal 2009. Im letzten Jahresviertel 2010 beliefen sich die Abschreibungen auf 450 Millionen Euro.

Der Umsatz legte im abgelaufenen Jahresviertel leicht zu: Er stieg um rund drei Prozent auf 518,4 Millionen Euro. Für das abgelaufene Jahr soll der Hauptversammlung eine Dividende auf Vorjahresniveau von 2,10 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

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