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Trends am Mittag
17. November 2008 –
Nach anfänglichen Gewinnen drehte der DAX nach zwei Handelsstunden wieder gen Süden
und notierte am Mittag bei 4.605 Punkten mit 2,2 Prozent im Minus. Die Mehrheit der
Anleger an der EUWAX spekulierte auf steigende Kurse des deutschen Börsenbarometers.
Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, hat in einem Zeitungsinterview die
Inanspruchnahme staatlicher Hilfen für sein Haus nicht mehr kategorisch ausgeschlossen.
Damit könnten möglicherweise Wettbewerbsnachteile vermieden werden. Zur
Börseneröffnung legte daraufhin die Deutsche-Bank-Aktie um 2,3 Prozent auf 25,07 Euro
zu. Im weiteren Verlauf gab das Papier aber im allgemeinen Markttrend nach und lag am
Mittag bei 23,75 Euro mit drei Prozent im Minus. Dennoch waren an der EUWAX
überwiegend Call-Optionsscheine gesucht.
Größter Gewinner des Tages war wiederum die Aktie von Continental. Sie notierte am
Mittag bei 38,90 Euro mit 4,4 Prozent im Plus. Der Tageshöchstkurs wurde am Morgen bei
42,99 festgestellt. Nachdem Scheffler am vergangenen Freitag die endgültigen Unterlagen
für die kartellrechtliche Prüfung der Übernahme von Continental eingereicht hatte, legt die
Aktie stark zu. Die Aufwärtsbewegung der Conti-Aktie wird nun aber möglicherweise vor
allem durch die Auflösung fehlgeschlagener Spekulationsgeschäfte – so genannte Short-
Eindeckungen – getrieben. Aber auch die erhofften Staatshilfen für die Autobauer sorgen
für eine gewisse Erleichterung. Derivateanleger kauften überwiegend Call-Optionsscheine
und Bull-Zertifikate.  << zurück zur Übersicht