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US-Börsen rutschen zu Handelsbeginn ab
Die US-Börsen sind am Freitag zu Handelsbeginn kräftig abgesackt - die erwarteten ungewöhnlich hohen Verluste blieben allerdings zunächst aus. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) fiel in der ersten Handelsstunde 4,95 Prozent auf 8261 Zähler - und verlor damit nicht so viel wie noch vergangene Woche, als der US-Leitindex um mehr als 700 Zähler absackte. Seinen bislang höchsten absoluten Tagesverlust verbuchte der US-Leitindex Ende September mit einem Minus von 777,68 Punkten.

New York (dpa) -

Der marktbreite S&P-500-Index verlor 5,19 Prozent auf 861 Zähler. Der NASDAQ Composite-Index rutschte um 4,49 Prozent auf 1532 Punkte ab. Der NASDAQ-100-Index fiel um 4,55 Prozent auf 1183 Zähler.

Vor Handelsbeginn hatten die Futures auf die US-Aktienindizes wie den Dow Jones Industrial, den S&P-500-Index und den NASDAQ 100 ein so genanntes "Limit Down" ausgelöst. Das bedeutet, dass die Kontrakte wegen der Kursverluste in Höhe des maximal erlaubten Tagesminus nicht mehr weiter fallen und nur noch auf dem aktuellen Niveau oder höher gehandelt werden konnten. Börsianer hatten danach zunächst mit einem noch dramatischeren Kurseinbruch gerechnet. Die Angst vor einer globalen Rezession habe eine Abwärtsspirale an den weltweiten Aktienmärkten ausgelöst, hieß es am Markt. Auch die zuletzt veröffentlichten US-Unternehmenszahlen und Ausblicke drückten auf die Stimmung. Aus Furcht vor noch stärkeren Verlusten hätten außerdem Hedge Fonds und andere institutionelle Investoren Geld aus den Märkten abgezogen.

Finanztitel litten besonders unter der Furcht der Anleger vor einer weltweiten Rezession, die zu einem Ausverkauf an den Aktienmärkten geführt habe, sagten Händler. Aktien der Citigroup verloren im Dow-Jones-Index um 6,56 Prozent auf 12,25 US-Dollar.

Die Papiere von General Motors (GM) sackten um 11,97 Prozent auf 5,37 Dollar ab. Der Not leidende US-Autobauer tritt angesichts seiner prekären Finanzlage bei der Entwicklung neuer Modelle laut US- Medienberichten immer stärker auf die Bremse. Aktien des US- Softwarekonzern Microsoft hielten sich mit einem Minus von 3,32 Prozent auf 21,55 Dollar besser als der Gesamtmarkt. Der weltgrößte Software-Konzern hat auch dank seiner Office-Programme im vergangenen Quartal bei Gewinn und Umsatz zugelegt und mit seinen Zahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das künftige Geschäft schraubte Microsoft seine Erwartungen am Donnerstagabend nach US- Börsenschluss jedoch zurück.
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