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EUWAX-Trends - Trends am Nachmittag 21. November 2008

Auch gestern gaben die Kurse an der Wall Street deutlich nach. So schloss der Dow-Jones-Index bei 7.552 Punkten mit 5,56 Prozent im Minus. Das vorerst geplatzte Rettungspaket für den stark angeschlagenen US-Automobilsektor drückte hier besonders auf die Stimmung.
In Tokio waren dagegen die Schnäppchenjäger unterwegs. Somit wurde die massive Abwärtsbewegung der vergangenen Tage vorerst gestoppt.
Ähnlich sah es zu Handelsbeginn am deutschen Aktienmarkt aus. Der DAX legte am Vormittag um mehr als 1,5 Prozent auf 4.296 Punkte zu. Gestützt wurde der Index dabei vor allem von den Kursgewinnen der zuletzt stark gebeutelten Finanztitel. Diese gehörten heute zu den größten Gewinnern im DAX. Bis zum Mittag gab das deutsche Börsenbarometer seine Gewinne allerdings wieder ab und rutschte um 0,4 Prozent auf 4.200 Punkte ins Minus. An der EUWAX blieben die Umsätze allerdings niedrig. Nur relativ wenige Derivateanleger trauen sich, in dieser Phase kurzfristige Engagements einzugehen. Ein klarer Trend war deshalb auch lange Zeit kaum erkennbar. Erst in den Mittagstunden wurden mehr Long-Zertifikate gekauft.
Optionsscheine auf Finanzwerte mit einer vergleichsweise langen Restlaufzeit waren erneut gesucht. Hier standen vor allem Produkte auf die Deutsche Bank im Mittelpunkt des Interesses. Die Aktie legte bis zum Mittag um 4,4 Prozent auf 20,22 Euro zu.
Bei Scheinen mit kurzer Restlaufzeit, wie z.B. Calls auf die Münchener Rück, wurde das aktuelle Niveau eher zum Ausstieg genutzt. Die Aktie des Versicherers notierte am Mittag bei 102 Euro mit vier Prozent fester.
Zudem wurden Long-Zertifikate auf die Ölsorte Brent gekauft. Der entsprechende Januar-Future notierte am Mittag in London bei 49,32 US-Dollar mit 1,24 US-Dollar im Plus.  << zurück zur Übersicht