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US-Börsen schließen uneinheitlich - Fed-Maßnahmen stützen Dow Jones


New York (dpa) - Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Die neuen Maßnahmen in Form eines milliardenschweren Kreditprogramms der US-Notenbank Fed konnten die Standardwerte stützen, Technologietitel kamen unterdessen nach zwei Tagen kräftiger Gewinne leicht unter Druck. "Wenn durch das Programm der Fed Kredite wieder bereitwilliger vergeben werden, hat die Maßnahme substanziellen Wert für die künftige Entwicklung", sagte ein Börsianer.

Der Leitindex Dow Jones schloss mit plus 0,43 Prozent auf 8479,86 Punkte. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,66 Prozent auf 857,41 Zähler nach oben. An der NASDAQ fiel der Composite-Index unterdessen um 0,50 Prozent auf 1464,73 Punkte. Der NASDAQ 100 gab um 1,02 Prozent auf 1142,58 Punkte nach.

Profiteure der Fed-Maßnahme waren insbesondere die Banken. Die Fed legte zwei zusätzliche Programme zum Aufkauf bestimmter forderungsbesicherter Wertpapiere auf. Wie die Notenbank mitteilte, liegt das Gesamtvolumen der beiden Programme bei bis zu 800 Milliarden US-Dollar. Aktien der Citigroup setzten ihre Erholung vom Vortag fort und gewannen 2,18 Prozent auf 6,08 Dollar. Für Titel von JPMorgan ging es an der Indexspitze um 7,94 Prozent auf 29,77 Dollar hoch und Bank-of-America-Papiere legten um 1,44 Prozent auf 14,80 Dollar zu.

Für Aktien von Hewlett-Packard (HP) ging es trotz endgültiger Zahlen im Rahmen der Erwartungen um 5,88 Prozent auf 33,60 Dollar abwärts. Händler verwiesen auf Sorgen um die Umsätze, nachdem ein Zwischenhändler von HP schwache Ergebnisse abgeliefert habe.

Titel von Cisco Systems verloren 5,98 Prozent auf 15,42 Dollar. Händler verwiesen darauf, dass der Netzwerkausrüster den Großteil seiner Produktionsstätten in den USA und Kanada für fünf Tage schließen will, um die angestrebten Kosteneinsparungen zu erreichen. Analysten hatten zuvor mit einer Schließung von lediglich vier Tagen gerechnet.

Auch die Aktien des Blackberry-Herstellers Research In Motion gehörten mit minus 8,31 Prozent auf 41,50 Dollar zu den Verlierern. Der weltweite Absatz von Handys ist nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner im dritten Quartal niedriger ausgefallen als erwartet. Unterdessen büßten Starbucks 2,84 Prozent auf 8,21 Dollar ein. Wegen der Konjunkturtalfahrt warnt der kriselnde Kaffeehaus-Konzern nun vor einem Umsatzrückgang in den weltweit bereits bestehenden rund 16 700 Filialen. Seine Pläne für Neueröffnungen hatte Starbucks schon zuvor radikal gestutzt.

Am Rentenmarkt stiegen richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen um 2 3/32 Punkte auf 105 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,085 Prozent. Der Kurs des Euro hielt sich auch im späten Handel über der Marke von 1,30 Dollar - zuletzt wurden 1,3071 Dollar gezahlt.
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