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Branchenverband korrigiert Stahlprognose noch einmal nach unten


Düsseldorf (dpa) - Wegen des anhaltenden Produktionseinbruchs beim Stahl hat der Düsseldorfer Branchenverband seine Prognose für das zu Ende gehende Jahr zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen nach unten korrigiert. Für 2008 werde nun mit einer Rohstahlerzeugung von 46,2 Millionen Tonnen gerechnet, berichtete eine Sprecherin der Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf. Das wären 2,3 Millionen Tonnen weniger als 2007. Ende November war der Branchenverband noch von einem Rückgang in der Größenordnung von nur einer Million Tonnen ausgegangen.

Hintergrund ist ein drastischer Einbruch der Rohstahlproduktion in den vergangenen Wochen. Für den November hatte das Statistische Bundesamt den Rückgang auf 18,5 Prozent beziffert. Rund ein Viertel des deutschen Stahls geht in die von der Krise besonders betroffene Automobilindustrie. Für den Dezember rechnen Beobachter mit einem weiteren Minus bei der Produktion. Wegen der großen Unsicherheit hat der Düsseldorfer Branchenverband für 2009 bislang keine Prognose vorgelegt. Auch der internationale Stahlverband IISI hatte bei der diesjährigen Tagung im Herbst in den USA keine Vorhersage für 2009 gewagt.
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