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Aufträge im deutschen Maschinenbau brechen um 30 Prozent ein


Frankfurt/Main (dpa) - Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau ist im November um 30 Prozent eingebrochen. Die inflationsbereinigte Nachfrage aus dem Inland sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32 Prozent, die Auslandsnachfrage gab um 29 Prozent nach, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Verband stellte zugleich seine Prognose, wonach in diesem Jahr die Maschinenbauproduktion stagniert, infrage.

Bei den monatlichen Zahlen für die Auftragseingänge seien starke Schwankungen zwar nichts Ungewöhnliches. Allerdings deuteten die Novemberdaten "auf einen bisher noch nie gesehenen Rückgang der Aufträge hin", hieß es in der Mitteilung. Ausnahmesituationen dürften aber auch nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden, ohne nach wie vor bestehende Wachstumschancen zu sehen. "Wir haben uns deshalb eine Denkpause verordnet", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Eine neue Prognose werde am 10. Februar veröffentlicht.

Bei dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November ergibt sich laut VDMA bei den Aufträgen ein Minus von 16 Prozent.
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