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IG-Metall lehnt in Metall-Tarifkonflikt Spitzengespräch ab
Berlin/Sindelfingen (dpa) - IG-Metall-Chef Berthold Huber hat im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ein Spitzengespräch abgelehnt. Damit reagierte er am Mittwoch auf ein Schreiben von Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser, in dem dieser die Gewerkschaft zu Verhandlungen auf Spitzenebene auffordert.

\"Das ist ein taktisches Manöver um die Verhandlungen zu verzögern\", sagte Huber laut Mitteilung in Berlin. \"Es liegt nicht an den Verhandlungspartnern und an den Aushandlungsmechanismen, sondern an dem fehlenden Angebot der Arbeitgeber, dass wir nicht weiterkommen.\" Er erwarte ein verhandlungsfähiges Angebot in den Regionen, dann bestehe auch die Chance auf einen schnellen Abschluss.

Die IG Metall peile einen schnellen Abschluss an, um Planungssicherheit für die Unternehmen und Lebenssicherheit für die Menschen zu schaffen. \"Wir tragen hier nicht nur Verantwortung für die Metall- und Elektroindustrie und ihre Beschäftigten, sondern darüber hinaus auch für die Stabilität auf den Märkten. Am Mittwochnachmittag sind die Verhandlungen in Sindelfingen (Kreis Böblingen in die zweite Runde gegangen. Die IG Metall fordert für die bundesweit 3,6 Millionen Beschäftigten der deutschen Schlüsselindustrie acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das ist die höchste Forderung seit 16 Jahren. dpa sba yysw n1 kf
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