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Ausgaben für Werbung stagnieren - Lichtblick für 2009


Berlin (dpa) - Die Werbeinvestitionen werden in Deutschland nach einer jüngsten Prognose in diesem Jahr kaum wachsen. Mit einem Volumen von 30,79 Milliarden Euro werde der Aufwand für Werbung nur um 0,3 Prozent höher sein als im Vorjahr, teilte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Mittwoch in Berlin mit. Damit liege das Wachstum an der Grenze der Stagnation, heißt es in der Studie über die Situation der Werbebranche angesichts der Finanzkrise. 2009 bleibe die Lage für Branche angespannt, ein "freier freier Fall" drohe ihr aber nicht.

Für das kommende Jahr erwartet der ZAW einen Rückgang der Investitionen in die Werbung von 1 bis 2 Prozent. Sollte die Finanz- und Wirtschaftskrise eingedämmt werden, könnten die Werbeausgaben in der zweiten Hälfte 2009 wieder wachsen und das Vorjahresergebnis erreichen. 2007 waren die Werbeinvestitionen noch um 1,8 Prozent gewachsen.

Die Nettoeinnahmen der Medien mit Anzeigen, Spots und Plakaten werden in diesem Jahr voraussichtlich um 0,7 Prozent auf 20,62 Milliarden Euro zurückgehen (Vorjahr: plus 2 Prozent). Entscheidend sei nun das Geschäft vor Weihnachten und zum Jahreswechsel. Auch die Online-Dienste spürten die Folgen der Finanzkrise. 2007 hatten die Werbeausgaben im Internet noch ein Plus von 39 Prozent auf 689 Millionen Euro und damit einen Marktanteil von 3 Prozent erreicht. Für 2008 geht der ZAW von einem Plus von 15 Prozent aus. dpa ee yybb n1 kh
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