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Finanzkrise hat Autobranche im Griff
Frankfurt/Main (APA/ag.) - Die Finanzkrise macht den Autoherstellern schwer zu schaffen. Angesichts sinkenden Nachfrage nach Neuwagen planen Opel-Mutterkonzern General Motors und Daimler laut Medienberichten längere Produktionspausen. Bei Daimler sollen über Weihnachten fünf Wochen keine Autos montiert werden, heißt es in einem unbestätigten Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".



Der Kommunikationschef von General Motors Europe, Chris Preuss, sagte laut der Zeitschrift "Automotive News Europe" mit Blick auf die Folgen der Finanzkrise: "Wir werden unsere Kapazitäten weiterhin in Abhängigkeit von der zurückgehenden Nachfrage der Märkte managen. Das bedeutet so viele weitere Produktionspausen wie nötig." Bei GM gibt es nach Preuss Worten einen signifikanten Nachfragerückgang in fast allen Teilen Europas.

Nach Informationen der "FAS" plant auch der Stuttgarter Autobauer Daimler eine fünfwöchige Produktionspause. Die Zeitung beruft sich auf einen Konzernsprecher. Demnach soll die Produktion Mitte Dezember gestoppt werden. Das Unternehmen bestätigte den Bericht bisher nicht.

Zwischen dem bayerischen Autohersteller BMW und seinem Händlerverband ist unterdessen nach einem Vorabbericht der "Automobilwoche" ein Streit über die Liefermengen für das restliche Jahr ausgebrochen. Wie das Magazin am Samstag meldete, sehen sich die Händler aufgrund der Absatzkrise nicht in der Lage, die vereinbarten Fahrzeugpakete bis Jahresende abzunehmen und verlangen eine entsprechende Reduzierung. Bei BMW hat man für das Verhalten des Verb  << zurück zur Übersicht