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Süßwarenindustrie rechnet mit stabilem Weihnachtsgeschäft


Bonn (dpa) - Schoko-Nikoläuse, Adventskalender und Marzipankartoffeln: Die Süßigkeiten-Hersteller erwarten trotz allgemein trüber Wirtschaftslage ein gutes Weihnachtsgeschäft. "Wir gehen davon aus, dass die Menschen sich auch dieses Mal die kleinen Freuden des Weihnachtsfestes gönnen werden", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Bonn, Karsten Keunecke, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Im vergangenen Jahr habe die Branche Weihnachtsartikel für fast eine halbe Milliarde Euro verkauft. "Wir sind sehr guten Mutes und erwarten einen gleichbleibenden Umsatz", sagte Keunecke.

Schokoladen-Figuren trugen in der vergangenen Saison fast ein Drittel zum Umsatz bei. Den Löwenanteil daran machen traditionelle Figuren wie Nikoläuse und Weihnachtsmänner aus. "Die kriegen zwar immer mal wieder ein neues Mäntelchen verpasst, um den Verbrauchern einen neuen Augenschmaus zu bieten. Aber die klassischen Figuren haben ganz klar den Vorrang vor allen anderen", sagte Keunecke. "Innovative Abwandlungen" in der Vergangenheit hätten sich nicht durchgesetzt. Am beliebtesten seien nach wie vor Figuren aus klassischer Vollmilchschokolade, aber auch andere Geschmacksrichtungen wie Zartbitter seien gefragt.

Stark gestiegen sei in den vergangenen Jahren der Absatz von Adventskalendern. Auch Marzipan und Schokokugeln als Baumschmuck liefen gut. Knusperhäuschen, die in den Familien früher meistens selbst gemacht wurden, würden inzwischen oft als fertiges Produkt verkauft.

Zwar liegen die weihnachtlichen Süßigkeiten schon seit Wochen in den Geschäften, die "heiße Phase" für den Verkauf beginnt nach Angaben von Keunecke aber mit dem Advent. Spitzenverkaufszeit sei dann kurz vor Weihnachten.

Gespräch: Petra Albers, dpa
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