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Die Presse: Kein neuer Protektionismus
Wien (dpa) - Die konservative Wiener "Die Presse" kritisiert die
Forderungen des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nach
mehr staatlicher Kontrolle über die Wirtschaft.
Das Blatt schreibt am Donnerstag: Wien (dpa) - Die konservative Wiener "Die Presse" kritisiert die
Forderungen des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nach
mehr staatlicher Kontrolle über die Wirtschaft.
Das Blatt schreibt am Donnerstag:

\"Wollen wir das wirklich? Den Staat, dem wieder alles gehört, der den
Markt übernimmt und uns von allem Bösen und Guten abschottet? Wer eine
Lehre aus dem vergangenen Jahrhundert zieht, der muss zu dem Schluss
kommen, dass der Staat stets ein schlechter Unternehmer war.

Natürlich heißt das nicht, dass er sich völlig aus der Wirtschaft
heraushalten muss. Der Staat sollte sogar vielmehr strenge
Wettbewerbsregeln schaffen, um Fairness zu gewährleisten. Er sollte
Perversitäten wie auf den Finanzmärkten eindämmen. Hier - und nur hier -
ist heute seine Aufgabe. Es geht nicht um eine Renaissance des
staatlichen Protektionismus, wie ihn der französische Präsident Nicolas
Sarkozy nun propagiert.\"  << zurück zur Übersicht