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Studie: Topverdiener leben zumeist in Süddeutschland

Nürnberg/Berlin (dpa) - Das große Geld sitzt nach einer Untersuchung von Marktforschern zumeist in Süddeutschland. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg seien überdurchschnittlich viele Topverdiener zu finden, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Marktforschungsinstituts GfK Geomarketing hervorgeht. Über die Studie hatte zuerst die "Welt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Aber auch in Nordrhein-Westfalen um die Großstädte Bonn, Köln und Düsseldorf sowie im Großraum Hamburg gebe es vergleichsweise viele reiche Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 7500 Euro.

Die höchsten Anteile an Topverdienern gibt es nach GfK- Erkenntnissen im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Dort verfügten 15,2 Prozent der Haushalte über ein Nettoeinkommen von 7500 Euro oder mehr. Auf Platz zwei rangiert der Hochtaunuskreis nordwestlich von Frankfurt am Main mit einem Topverdiener-Anteil von 14,7 Prozent, gefolgt vom benachbarten Main-Taunus-Kreis (14,0 Prozent) und dem Landkreis München (12,7 Prozent). Der Landkreis Ebersberg im Münchner Umland rangiert mit einem Topverdiener-Anteil von 12,6 Prozent auf Platz fünf. Im Bundesdurchschnitt liegt der Anteil der Spitzenverdiener bei 2,6 Prozent.

Die Zahl der Spitzenverdiener sei in den Randgebieten großer Städte meist höher als in den Städten selbst, berichtete GfK- Projektleiterin Simone Baecker-Neuchl. Oft lasse sich im sogenannten Speckgürtel der Städte leichter der Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen.

In weiten Teilen Ostdeutschlands liegt der Anteil der Topverdiener bei 0,5 bis 1,0 Prozent. Lediglich in der Region Potsdam, im Norden von Berlin und an der Ostseeküste machten die Topverdiener einen etwas größeren Anteil aus.  << zurück zur Übersicht