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EU und Asien wollen große Reform des Finanzsystems
Peking (dpa) - Die Europäische Union (EU) und Asien wollen mit einer groß angelegten Reform des internationalen Währungs- und Finanzsystems die Finanzkrise eindämmen. Das geht aus dem Entwurf für eine Erklärung des Asien-Europa-Gipfels (ASEM) in Peking hervor, der der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag vorlag. Die Staats- und Regierungschefs sprechen sich dafür aus, dass die Aufsicht und die Regulierung aller Akteure auf den Finanzmärkten verstärkt werden müssten, vor allem deren Haftung. Alle Länder sollten die Geld-, Finanz- und Steuerpolitik verantwortungsvoll regulieren. "Die Staats- und Regierungschef zeigten ihre volle Zuversicht, dass durch solche gemeinsamen Anstrengungen die Krise überwunden werden kann."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte vor dem Weltfinanzgipfel am 15. November eine schärfere Kontrolle der Finanzmärkte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) solle ein "Wächter über die Stabilität des weltweiten Finanzsystems" werden, sagte sie laut vorab verbreitetem Redetext. Nötig sei auch ein Eindämmen des "alleinigen Strebens nach kurzfristigem Erfolg" mit exzessiven Risiken, mehr Transparenz und eine schärfere Aufsicht bei Eigenkapitalregeln. Sonst könnten künftige Krisen verheerender ausfallen. Aufstrebende Länder in Asien wie China und Indien sollten eine größere Rolle übernehmen.
dpa vr/lw xx n1 bi
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