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Berlusconi will Wirtschaft mit
Rom (APA/Reuters) - Italiens Premier Berlusconi will während seiner G-8-Präsidentschaft im nächsten Jahr den Club der führenden Industrienationen zu einer "Super-G-14" ausbauen. Um der Weltwirtschaft angesichts der Finanzkrise eine neue Richtung zu geben, müssten die Beratungen der G-8 um aufstrebende Regionalmächte China, Indien, Mexiko, Brasilien, Südafrika und Ägypten erweitert werden, sagte Berlusconi am Freitag. "Dadurch werden wir 80 Prozent der Weltwirtschaft repräsentieren und wir werden Entscheidungen treffen können angesichts des gemeinsamen Willens, diese Super-G zu einer Institution zur Lenkung der Weltwirtschaft zu machen", sagte Berlusconi. Die anderen G-8-Staaten seien mit dem Vorschlag einverstanden.

Am 15. November will sich eine Gruppe aus 20 Industrie- und Schwellenländern (G-20) nahe Washington treffen, um über Konsequenzen aus der Finanzkrise zu beraten. Die G-7-Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA beziehen bereits seit längerem größere Schwellen- und Entwicklungsländer in ihre jährlichen Beratungen mit ein.

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