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Chinas Exporte gehen erstmals seit sieben Jahren zurück


Peking (dpa) - Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat Chinas Exporte erstmals seit sieben Jahren zurückgehen lassen. Die Bekanntgabe der offiziellen Zahlen für November wird an diesem Mittwoch erwartet, doch berichtete die Zeitung "21st Century Business Herald" bereits, dass der Wert der Ausfuhren auf etwas mehr als 100 Milliarden US-Dollar gesunken sei. Der Abschwung habe die chinesische Führung alarmiert. Der bekannte Wirtschaftsexperte und Berater der Zentralbank, Fan Gang, bestätigte am Dienstag in Peking auf einem Wirtschaftsforum den Rückgang der Ausfuhren im November. "Das industrielle Wachstum wird um die fünf Prozent liegen und das Exportwachstum negativ sein", wurde Fan Gang zitiert.

An diesem Mittwoch geht nach drei Tagen die jährliche Wirtschaftskonferenz der chinesischen Führung zu Ende, die über Wege aus der Krise und den wirtschaftspolitischen Kurs im neuen Jahr beraten soll. Im Mittelpunkt steht das angekündigte Konjunkturprogramm mit einem Umfang von vier Billionen Yuan (umgerechnet 455 Milliarden Euro). Davon sollen 45 Prozent in den Bau von Eisenbahnen, Straßen, Flughäfen oder andere Infrastrukturprojekte fließen, um Beschäftigung und Einkommen zu sichern.
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