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Pkw-Neuzulassungen brachen ein


Wien (APA) - Die Finanzkrise hat den Pkw- und Lkw-Handel im November hart getroffen. Im Vergleich zum November des Vorjahres gingen die Kfz-Zulassungen um 12,6 Prozent zurück. Bei Pkw gab es ein Minus von 13,3 Prozent, wobei die Zulassung von Dieselautos gar um 28,3 Prozent zurückging. Benziner legten hingegen um 9,7 Prozent zu. Bei Lkw wurde ein Zulassungsrückgang von 15,6 Prozent verzeichnet.

Dramatisch war der Rückgang bei Sattelzugfahrzeugen, die um 29,7 Prozent nachgaben. Der Zweiradmarkt zeigte unterschiedliche Tendenzen: Es wurden weniger Motorräder (-34,6 Prozent) und Leichtmotorräder (-9,3 Prozent) neu zugelassen, aber mehr Motorfahrräder (+20,4 Prozent) als im November 2007.

Von Jänner bis November 2008 lag die Zahl der neu zum Verkehr zugelassenen Kraftfahrzeuge mit insgesamt 384.580 nur um 0,4 Prozent über jener im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Pkw verhielt sich mit 277.985 Stück um 0,5 Prozent leicht rückläufig. Während die Neuzulassungen benzinbetriebener Pkw um 11.254 Stück (+9,9 Prozent) zulegen konnten, waren jene der dieselbetriebenen Pkw um 13.229 Stück (-8,0 Prozent) rückläufig. Zunahmen verbuchten allerdings Lkw (+2,7 Prozent) sowie land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (+3,1 Prozent).

Unter den Top-10-Pkw-Typen verzeichneten Modelle wie Seat Ibiza (+167,2 Prozent durch Modellüberarbeitung), Audi A4 (+43,1 Prozent) und Skoda Fabia (+9,3 Prozent) gegenüber dem Berichtszeitraum 2007 Zuwächse. Verluste wurden für VW Passat (-23,2 Prozent), VW Polo (-15,3 Prozent), Ford Focus (-9,5 Prozent), Skoda Octavia (-5,7 Prozent) und Opel Corsa (-5,3 Prozent) gemeldet. Laut Porsche Austria sind die Rückgänge teilweise auf einen fehlenden Arbeitstag, aber vor allem auf erste Liquiditätsengpässe durch die restriktive Kreditvergabe der Banken zurück.  << zurück zur Übersicht