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Asiens Finanzmächte wollen Krise bekämpfen
Im Kampf gegen die weltweite Finanzkrise haben sich Japan, China und Südkorea, die zusammen drei Viertel der asiatischen Bruttoproduktion erwirtschaften, für eine bessere Zusammenarbeit asiatischer Staaten ausgesprochen.

Fukuoka (APA/AFP/dpa) - Der japanische Regierungschef Aso, Chinas Ministerpräsident Jiabao sowie der südkoreanische Staatschef Myung-bak einigten sich darauf bei einem Sondergipfel in Fukuoka.

Das Kapital der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) solle rasch erhöht werden, damit den von der Krise betroffenen asiatischen Ländern geholfen werden könne, hieß es weiter. Hauptgeldgeber der ADB sind Japan und die USA. Japan, China und Südkorea hatten gemeinsam mit den zehn Mitgliedern der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) im Oktober die Schaffung eines milliardenschweren Rettungsfonds vereinbart. Demnach sollte ein 80 Milliarden Dollar schwerer Fonds (62 Milliarden Euro) bis Ende Juni kommenden Jahres eingerichtet werden.

Im Rahmen der Chiang-Mai-Initiative der ASEAN-Staaten hatten die Zentralbanken Japans, Chinas und Südkoreas ihre sogenannten Währungsswaps ausgeweitet, um unter anderem die ernsten Liquiditätsprobleme in Südkorea in Folge der rasanten Abwertung des südkoreanischen Won anzugehen. Die drei größten Volkswirtschaften Ostasiens wollen ihre Handels- und Wirtschaftskontakte sowie ihre Finanzkooperation verstärken, den sozialen und kulturellen Austausch ausweiten und ihr gegenseitiges politisches Vertrauen fördern. Die Politiker einigten sich zudem darauf, ihren nächsten Gipfel im kommenden Jahr in China abzuhalten und anschließend in Südkorea.

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