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600 Millionen Euro Kartellstrafen für Stahlindustrie in Frankreich


Paris/Duisburg (dpa) - Wegen illegaler Preisabsprachen hat die französische Kartellbehörde Strafen von knapp 600 Millionen Euro gegen die französische Stahlindustrie verhängt. Neben dem französischen Ableger des Stahlriesen ArcelorMittal sei auch ein Tochterunternehmen von Klöckner & Co. betroffen, teilte die Behörde am Dienstag in Paris mit. ArcelorMittal soll eine Strafe von 301,9 Millionen Euro bezahlen, die Klöckner-Tochter KDI SAS 169,3 Millionen Euro. Es ist insgesamt die höchste Strafe, die die Behörde je verhängt hat. Elf Stahlproduzenten und -händler sind betroffen.

Klöckner kritisierte, dass die französische Kartellbehörde bei der Bemessung der Geldbuße die Weltumsätze des Klöckner & Co-Konzerns zu Grunde gelegt habe, obwohl die geahndeten Verstöße ausschließlich von der Tochtergesellschaft begangen worden seien. KDI SAS werde deshalb Rechtsmittel einlegen, um die Höhe der Geldbuße zu reduzieren und eine vorläufige Aussetzung der Zahlung zu erreichen. Auch ArcelorMittal will in Berufung gehen  << zurück zur Übersicht