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Postbank schockt Börse mit roten Zahlen und Kapitalerhöhung
Bonn (dpa) - Die Deutsche Postbank ist durch die internationale Finanzkrise überraschend in größere Probleme geraten. Die Postbank schrieb im dritten Quartal rote Zahlen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Post-Tochter wird außerdem ihr Kapital um bis zu eine Milliarde Euro erhöhen. Die Dividende für dieses Jahr wird gestrichen. Der Kurs der Aktie sackte um mehr als 15 Prozent und markierte bei 15,52 Euro am Montag vormittag ein neues Rekordtief.

Die Postbank verbuchte im dritten Quartal ein Minus vor Steuern von 449 Millionen Euro. Die Belastungen aus dem Engagement bei der US-Investmentbank Lehman Brothers machten allein 364 Millionen Euro aus. Den vereinbarten Einstieg der Deutschen Bank bei dem Bonner Geldinstitut sehe er aber nicht in Gefahr, sagte Postbank- Vorstandschef Wolfgang Klein.

Angesichts der anhaltenden Finanzmarkt-Turbulenzen will die Postbank ihre Ziele für das laufende Jahr nicht aufrechterhalten. Eine neue Prognose wurde nicht genannt. "Ich halte es in der aktuellen Situation nicht mehr für angebracht, konkrete Zielen zu nennen", sagte Klein. Bislang war das Institut in diesem Jahr von einem Vorsteuergewinn von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro ausgegangen. dpa ba sb yynwk n1 aj
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