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Weltweit 25 Mio. mehr Arbeitslose bis 2010


Paris (APA/AFP) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet wegen der Wirtschaftskrise bis 2010 mit bis zu 25 Millionen mehr Arbeitslosen weltweit. Allein in der OECD-Zone würden bis dahin etwa acht bis zehn Mio. Arbeitsplätze verloren gehen, sagte OECD-Chef Angel Gurría am Montag im französischen Radiosender BFM.

Besonders schlimm betroffen sei die Baubranche, die durch die weltweite Krise "auf brutale Art" zum Erliegen gekommen sei. Länder wie Spanien und Irland habe es besonders hart getroffen. Insgesamt werde es bis 2010 voraussichtlich 20 bis 25 Mio. mehr Arbeitslose geben, sagte Gurría.

Der OECD-Chef regte zudem an, das von der Europäischen Union beschlossene Konjunkturprogramm aufzustocken. Während die Europäer sich darauf verständigt hatten, rund 1,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der einzelnen Staaten für Konjunkturmaßnahmen zu veranschlagen, hätten "alle anderen großen Länder" vergleichsweise mehr vorgesehen, sagte Gurría. Die Vereinigten Staaten hätten einen Konjunkturplan in Höhe von fünf Prozent ihres BIP angekündigt, China wolle über mehrere Jahre sogar 15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes einsetzen.

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