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Madoff reichte Vermögens-Auflistung ein - Keine Veröffentlichung


New York (dpa) - Wie viel Geld geschädigte Anleger beim mutmaßlichen Wall-Street-Milliardenbetrüger Bernard L. Madoff noch zurückholen können, bleibt vorerst weiter unbekannt. Madoff reichte am Mittwoch wie vom Gericht gefordert eine Aufstellung aller Vermögenswerte bei der US-Finanzaufsicht SEC ein. Die Behörde plant allerdings nicht, die Informationen zu veröffentlichen. Das Gericht habe keine Veröffentlichung der Angaben vorgesehen, sagte ein SEC- Sprecher der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Experten schließen nicht aus, dass die SEC mit der Geheimhaltung Gelder schützen will, die auf Offshore-Konten in Steuerparadiesen gelandet sein könnten.

Madoff, über Jahrzehnte ein angesehener New Yorker Aktienbroker, hat nach Angaben der Behörden seinen Söhnen gestanden, ein gewaltiges "Schneeball-System" mit einem Schaden von bis zu 50 Milliarden Dollar betrieben zu haben. Er soll dabei die relativ hohen Zinsen mit dem Geld immer neuer Investoren bezahlt haben. Wie viel Geld noch übrig ist und den Geschädigten zurückgegeben kann, ist bisher unklar. Madoff selbst soll von lediglich 200 bis 300 Millionen Dollar gesprochen haben.
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