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Wirtschaftskammern wollen mehr Facharbeiter aus Osteuropa


Regensburg (dpa) - Die Wirtschaftskammern aus den Grenzregionen zu den neuen EU-Staaten wollen mehr Facharbeiter und Akademiker aus Osteuropa nach Deutschland holen. Die Arbeitsgemeinschaft von 28 Kammern aus Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland (Arge28) forderte am Montag in Regensburg, dass die bisherigen Beschränkungen für Fachkräfte aus Polen, Tschechien und den anderen Beitrittsländern wegfallen müssten. Die Vorschriften behinderten mittelständische Betriebe bei grenzüberschreitenden Aktivitäten.

Deutschland und Frankreich seien mit der Entscheidung, die Beschränkungen bis nach 2009 aufrecht zu erhalten, inzwischen in Europa isoliert, heißt es in einer Erklärung der Arge28. Bei der EU- Osterweiterung 2004 wurde festgelegt, dass bisherige Mitgliedsstaaten für eine Übergangszeit ihre Märkte gegen Arbeitskräfte aus den neuen Mitgliedsstaaten abschotten dürfen.

Die Arge28 wurde vor zehn Jahren gegründet, um die Interessen der Unternehmen aus den Grenzregionen in den vier alten EU-Staaten im Hinblick auf die Osterweiterung der EU zu vertreten.
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