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Wirtschaftsverbände warnen EU-Staaten in Krise vor Überregulierung


Brüssel (dpa) - Der europäische Wirtschafts-Dachverband BusinessEurope warnt die EU-Staaten in der Finanzkrise vor übermäßiger Regulierung. "Der Druck auf den privaten Sektor ist groß, aber wir möchten nicht, dass die Regierungen überreagieren", sagte der Generalsekretär von BusinessEurope, Philippe de Buck, am Montag in Brüssel. Die Organisation ist ein Zusammenschluss von 40 Spitzenorganisationen der Industrie- und Arbeitgeberverbände der 27 EU-Staaten.

Zwar gebe es Koordinationsbedarf, aber die Regeln des freien Marktes müssten eingehalten werden, sagte de Buck. Für die Unternehmen sei Unternehmen wichtig, dass Banken weiterhin Kredite bereitstellten. "Alles was jetzt geschieht, sollte zeitlich begrenzt und angemessen sein", sagte Marc Stocker, Direktor für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten bei BusinessEurope.

Der Verband habe seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr nach unten korrigiert. "Wir gehen von einem Wachstum für die EU von 0,4 Prozent aus", sagte Stocker. Auch auf die Arbeitsplätze werde sich die Krise auswirken. Während in diesem Jahr zwei Millionen neue Jobs entstanden seien, könnten 2009 etwa eine Million verloren gehen.  << zurück zur Übersicht