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Ukraine fordert höheres Entgelt für Gas-Transit


Moskau (APA/ag.) - Die Ukraine hat höhere Gebühren für die Durchleitung russischen Erdgases in die Europäische Union gefordert. Die derzeitigen Entgelte reichten für ein ordnungsgemäßes Funktionieren des ukrainischen Leitungsbetreibers Naftogas nicht aus, sagte der ukrainische Energie-Beauftragte. Anders als vorher geglaubt gab es am Donnerstag doch noch kein Treffen zwischen Gazprom und Naftogas.

Naftogaz-Chef Oleg Dubina, der derzeit mit Vertretern des EU-Parlaments spreche, wolle am Nachmittag lediglich mit EU-Energiekommissar Andris Piebalgs zusammentreffen. Ursprünglich war für den Donnerstagnachmittag ein Treffen zwischen Gazprom-Chef Alexej Miller und Naftogaz-Vizechef Igor Didenko geplant gewesen. Der Sprecher der EU-Kommission Johannes Laitenberger sagte am Mittag in Brüssel auf die Frage, ob das dreiseitige Treffen zwischen EU, Gazprom und Naftogaz abgesagt sei, der genaue Fortgang der Gespräche in Brüssel werde weiter diskutiert: Die Gespräche dazu seien "im Gang", sagte Laitenberger.

Die EU ist nach Worten des tschechischen Außenministers Karel Schwarzenberg "sofort" zur Entsendung von Beobachtern nach Russland und die Ukraine bereit, um die Gasdurchleitung nach Europa zu kontrollieren. Der amtierende EU-Ratsvorsitzende sagte am Donnerstag in Prag, er hoffe auf eine entsprechende Vereinbarung der EU mit den russischen und ukrainischen Energiekonzernen am Donnerstag in Brüssel.

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