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China will schwächelnder Autoindustrie helfen - Markt bricht ein


Peking (dpa) - Chinas Regierung will der Autoindustrie zur Hilfe kommen, die nach einem massiven Einbruch zum Jahresende das langsamste Wachstum seit fast einem Jahrzehnt erlebt. Der Verkauf von Autos und Nutzfahrzeugen auf dem größten asiatischen Markt stieg im ganzen Jahr nur noch um 6,7 Prozent. Im Dezember wurden sogar um knapp 8 Prozent weniger Personenwagen verkauft, wie die Vereinigung der Autohersteller (CAAM) am Montag in Peking berichtete. In vier der vergangenen fünf Monate war der Absatz zurückgegangen, während der Fahrzeugmarkt im Vorjahr noch um 21,8 Prozent zugelegt hatte.

Mit Steuererleichterungen und Kreditanreizen will die Regierung jetzt den Fahrzeugkauf ankurbeln. Einen detaillierten Plan für die Autoindustrie werde die Entwicklungs- und Reformkommission bald verkünden, berichtete die "China Daily". Die Unterstützung ist Teil eines neuen Konjunkturpakets, mit dem neun Schlüsselindustrien in der weltweiten Wirtschaftskrise unter die Arme gegriffen werden soll. Das neue Hilfspaket soll noch vor Beginn der diesjährigen Plenarsitzung des Volkskongresses am 5. März in Peking vorgestellt werden. China hatte bereits im November ein Konjunkturprogramm mit einem Umfang von umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro bekanntgegeben.

Nach einem noch starken Wachstum des Automarktes zum Jahresanfang lagen Verkauf und Produktion 2008 letztendlich deutlich unter den Erwartungen und verfehlten mit 9,34 Millionen produzierten Motorfahrzeugen das ursprünglich angepeilte Ziel von 10 Millionen. Der Absatz von Personenwagen stieg um 7,27 Prozent auf 6,76 Millionen. Autos aus den beiden Joint Ventures des Volkswagenkonzerns sowie von General Motors haben sich noch am besten verkauft. Volkswagen hatte bereits am Freitag berichtet, auf seinem wichtigsten Markt ein Wachstum von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht und erstmals mehr als eine Million Autos verkauft zu haben. dpa lw xx z2 pi

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