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Große Finanzinvestoren in Deutschland wollen transparenter werden


Berlin (dpa) - Die großen internationalen Finanzinvestoren in Deutschland wollen besser über ihre Aktivitäten informieren. Gemäß freiwilliger Transparenzregeln sollen bestimmte Angaben künftig regelmäßig offengelegt werden, wie der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) am Montag in Berlin mitteilte. Auf einer deutschsprachigen Internetseite sollen die Investmentfirmen mit außerbörslichem Kapital ("private equity") demnach unter anderem ihre deutschen Unternehmensbeteiligungen und Geldgeber ihrer Fonds nennen sowie ihr Management vorstellen. Sie sollen zudem jährlich erklären, inwiefern sie die rechtlich nicht bindenden Transparenzregeln befolgen.

Nach der "Heuschrecken"-Debatte und vor aufziehenden Wahlkämpfen solle sachlich über die Arbeit der Unternehmen informiert werden, sagte der stellvertretende BVK-Vorstandsvorsitzende Hanns Ostmeier. Er fügte hinzu, die Finanzinvestoren seien "weder Verursacher, noch Beschleuniger, noch Profiteur" der derzeitigen Finanzmarktkrise. Gerade angesichts der schwierigen Lage könnten Private-Equity-Fonds in den nächsten Jahren bestimmte Finanzierungen gewährleisten.
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