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Firma setzt Schuldner per Internet unter Druck - Erlaubnis entzogen


Frankfurt/Main (dpa) - Ein Inkassobüro, das Schuldner mit seinem Internetauftritt unter Druck gesetzt hat, darf seine Geschäfte nicht weiterführen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt wies mit einem Urteil am Mittwoch die Klage des Unternehmens gegen eine Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt zurück, das der GmbH 2007 die Erlaubnis zum Einzug fremder Forderungen entzogen hatte (AZ: 8 E 892/08.F).

Nach Mitteilung des Verwaltungsgerichts hatte das Unternehmen in seinen Mahnschreiben auf seine Internetseite hingewiesen, auf der Informationen eingeholt werden könnten. Durch die Gestaltung dieser Internetseite wird nach Ansicht der Verwaltungsrichter suggeriert, dass die Schuldner mit ihren persönlichen Daten und offenen Forderungen in einer öffentlichen Datei geführt würden. Außerdem sei das Inkassobüro Zweifeln an Forderungen nicht nachgegangen. Eine Inkassozulassung könne widerrufen werden, wenn die Zuverlässigkeit des Unternehmens nicht gewährleistet sei.
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