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80 Prozent mehr Anträge auf Zwangsvollstreckung
Mehr als 2,3 Millionen Hausbesitzern in den USA hat im vergangenen Jahr die Zwangsversteigerung ihres Heims gedroht.

Washington (APA/ag.) - Die Zahl der Anträge auf Zwangsvollstreckung ist damit im Vergleich zu 2007 um 81 Prozent in die Höhe geschossen. Doppelt so viele Häuser wie im Vorjahr wechselten den Besitzer durch Zwangsvollstreckung, insgesamt rund 860.000.

Der Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts war aufgrund des Weiterverkaufs von gebündelten Hypotheken niedriger Bonität einer der Hauptauslöser der weltweiten Finanzkrise. Experten warnen, dass es für den amerikanischen Häusermarkt im neuen Jahr aufgrund der anhaltenden Rezession, schrumpfender Wertpapierdepots und steigender Arbeitslosigkeit noch schlimmer kommen könnte. Moody's Wirtschaftsdienst Economy.com geht für 2009 von einer weiteren Steigerung der Zwangsvollstreckungen um 18 Prozent aus. Erholen soll sich der Markt demnach erst wieder 2011.

Besonders betroffen vom Abschwung waren die vier Staaten Nevada, Florida, Arizona und Kalifornien, in denen nahezu die Hälfte aller US-Verfahren zur Zwangsvollstreckung eingeleitet wurde. Der RealtyTrac-Bericht kommt zu einem für die Politik entscheidenden Zeitpunkt.
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