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Weinzinger zu Aktienrechtsreform: Im Regierungsprogramm fehlen konkrete Maßnahmen
Postenschacher und Proporz feiern wieder fröhliche Urstände
Im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP wird
mit Recht die Stärkung der Aktionärsrechte gefordert. "Wie in vielen anderen
Bereichen auch, werden auch hier keine konkreten notwendigen Maßnahmen
genannt", kritisierte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich
und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger. ***

"Um überhöhte Managergehälter, die auf Kosten der Aktionäre gezahlt werden,
zu verhindern, muss vor allem der Aufsichtsrat reformiert werden", so
Weinzinger. "Vor allem dürfen keine alten Vorstandsmitglieder oder mit dem
Management verbundene Personen im Aufsichtsrat sitzen. Es sollten auch
unabhängige Außenseiter berufen werden", betonte Weinzinger, dass nach
Ansicht der FPÖ vor allem die Informationsrechte für die Aktionäre gestärkt
werden müssen.

Des weiteren sprach sich der FPÖ-Finanzsprecher dafür aus, "dass das
typische Proporz-Postenschacherspiel, welches unter der SPÖ-ÖVP-Regierung
wieder aufgelebt ist, ein rasches Ende finden muss. Denn unter Bundeskanzler
Faymann feiern Proporz und Postenschacher weiterhin fröhliche Urstände."
Weinzinger nannte als ein Beispiel von vielen in diesem Zusammenhang
abschließend die Austro Control, wo der ehemalige SPÖ-Mitarbeiter Dr. Heinz
Sommerbauer als Vorstandsdirektor installiert wurde.  << zurück zur Übersicht