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Österreich: Weinzinger: Rot-schwarzes Bankenhilfspaket funktioniert nicht
"Fakt ist, dass nach wie vor Geld von den Banken gehortet und
deponiert wird" - Wirtschaftssystem ist auf Kreditvergaben angewiesen "Das sehr bankenfreundliche Rettungspaket
von SPÖ und ÖVP, um den Finanzmarkt zu stabilisieren und den Geldkreislauf
wieder in Gang zu bringen, funktioniert nicht." Dies stellte heute der
Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz
Weinzinger, fest. *****

"Fakt ist, dass nach wie vor Geld von den Banken gehortet und deponiert
wird. Dies hat zur Folge", so Weinzinger, "dass eine Kreditklemme entsteht,
welche die krisenhafte Entwicklung der Realwirtschaft in Österreich
zusätzlich verschärft. Wenn die Banken Geld weiterhin horten und nicht in
Form von Krediten und Darlehen der heimischen Wirtschaft zur Verfügung
stellen, wird unser Wirtschaftssystem, das nun einmal auf Kreditvergaben
angewiesen ist, in eine sehr schwierige Situation geraten, die eine
Massenarbeitslosigkeit nach sich ziehen wird."

Für den FPÖ-Finanzsprecher werde durch die derzeitige Situation bzw. das
zutage getretene Verhalten der heimischen Bankinstitute eindrucksvoll die
Forderung der FPÖ nach Änderungen des Bankenrettungspaketes bestätigt. "Im
Nationalrat haben wir eine Reihe von Anträgen eingebracht. Unter anderem
fordert die FPÖ, dass jene Banken, die das staatliche Bankenhilfspaket in
Anspruch genommen haben, verpflichtet werden, der heimischen Wirtschaft
Kredite zur Verfügung zu stellen", erinnerte Weinzinger abschließend.  << zurück zur Übersicht