logo
Home
Mein Depot
 Name, WKN, ISIN
LSR
Verbandspräsident: Volksbanken brauchen keine Hilfe vom Staat


Frankfurt/Main (dpa) - Die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland werden nach Einschätzung ihres Bundesverbandes in der Finanzkrise keine Hilfe vom Staat benötigen. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit" müssten die genossenschaftlichen Banken keine Gelder aus dem 500 Milliarden Euro schweren Rettungspaket der Bundesregierung annehmen. "Es sieht so aus, als ob unsere Sicherungseinrichtung alle Risiken unserer Gruppe auch künftig selbst wird abfedern können", sagte der neue Präsident des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

"Dies entspricht auch unserem Geschäftsmodell der Hilfe zur Selbsthilfe", sagte Fröhlich, der vor einer Woche zum Nachfolger des Mitte Juli ausgeschiedenen Präsidenten Christopher Pleister bestimmt worden war. Bislang begeben sich die Banken nur zögerlich unter den Rettungsschirm der Regierung, weil sie fürchten, sich bloßzustellen und von den Aktienmärkten abgestraft zu werden. Nach der bayerischen Landesbank BayernLB hatten am Wochenende die beiden Landesbanken WestLB und HSH Nordbank erkennen lassen, dass sie die Hilfen des Bundes nutzen wollen. Zum Verbund der genossenschaftlichen Kreditinstitute gehören unter anderem 1232 Volksbanken und Raiffeisenbanken.
 << zurück zur Übersicht